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NACHRICHTEN
Special Edition: Silhouette kooperiert mit Jungdesigner Arthur Arbesser Die neue Minimal Art Edition „Arthur Arbesser for Silhouette“ gibt es in vier Farbkombinationen. Foto: Silhouette Der österreichische Brillenhersteller Silhouette arbeitet 2016 erneut mit einem Shooting-Star unter den jungen Modedesignern zusammen. Dabei heraus kam nun die dritte Special Edition der Brillenikone Titan Minimal Art: „Arthur Arbesser for Silhouette“. Die Sonnenbrillen-Kollektion feierte gerade ihre Premiere auf der Mailand Fashion Week und ist ab Januar 2017 erhältlich.

Arthur Arbesser gilt als einer der vielversprechendsten jungen Modedesigner Mailands. Vor der Gründung seines Labels 2012 war der gebürtige Österreicher sieben Jahre für Armani tätig. Für seine Kooperation mit dem Brillenspezialisten setzt Arbesser auf spannende Kontraste in Farbe und Form. Das Design der neuen Sonnenbrillen kombiniert runde und eckige Elemente mit warmen und kühlen Farbtönen. „Als Auslands-Österreicher bin ich sehr stolz, mit einem derart renommierten österreichischen Unternehmen zusammenzuarbeiten“, betont der Designer. „Meine Designs setzen auf das Besondere, aber zugleich Zeitlose“, so Arbesser.

„Die lebendige und frische Perspektive auf Minimalismus“

Silhouette CEO Jan Rosenberg erklärt: „Wir fördern junge Talente der Modewelt und lassen uns von ihren Ideen der Modebranche gerne inspirieren. Im Falle der aktuellen Kooperation verbinden uns – Silhouette und Arthur Arbesser – die lebendige und frische Perspektive auf Minimalismus, die österreichischen Wurzeln mit internationaler Ausrichtung und der integrierte Ansatz von Kreation und Produktion in Premiumqualität aus einer Hand. Wir entwickeln und fertigen in Österreich, Arthur Arbesser in Italien.“

Die Sonnenbrillen der neuen Kollektion sind in vier Farbkombinationen erhältlich. Diese ergeben sich aus dem speziellen Herstellungsverfahren: Zwei Gläser in unterschiedlichen Farben werden ineinander gesteckt und nahtlos verbunden. Auch eine optische Verglasung der Brillen ist auf Wunsch möglich. Und als Bonbon hat der Designer zu jedem der vier Modelle ein passendes Brillentuch kreiert.

Bild: Die neue Minimal Art Edition „Arthur Arbesser for Silhouette“ gibt es in vier Farbkombinationen. Foto: Silhouette


Zeiss sagt „Danke“ mit der DriveSafe-Herbstkampagne Besser sehen kann Leben retten – DriveSafe steht für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: Zeiss Der Brillenglashersteller Zeiss bedankt sich bei seinen Augenoptik-Partnern für deren Unterstützung bei der Einführungskampagne der Zeiss DriveSafe Brillengläser. Die Geschäftsinhaber und Mitarbeiter können bis zum 31. Januar kommenden Jahres beim Zeiss-Gewinnspiel eines von 30 Jahres-Leasings für einen Mercedes-Benz GLA, einen von 250 Sätzen Autoreifen oder eine von 500 Powerbanks als Preis ergattern. Mehr auf www.zeiss.de/drivesafe-win.

Zudem hat Zeiss gemeinsam mit Automobil-Profi Christian Danner einen DriveSafe & Eco Guide entworfen. Dieser enthält zahlreiche Tipps rund um sicheres und energiesparendes Fahren und kann Kunden beim Kauf von DriveSafe Brillengläsern mitgegeben werden.

Mit dem DriveSafe Gewinnspiel, dem DriveSafe & Eco Guide sowie weiteren unterstützenden Werbemitteln gibt Zeiss seinen Partnern neue Möglichkeiten an die Hand, die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Die Aktion startet am 1. Oktober.

Bild: Besser sehen kann Leben retten – DriveSafe steht für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: Zeiss


HOYA präsentiert „Yuniku“ Hoya präsentierte YUNIKU bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Silmo. Yu-ni-ku bedeutet im Japanischen einzigartig. Einzigartig soll auch die Brille sein, die die HOYA Vision Care Company jetzt auf der Silmo in Paris präsentierte. An der Entwicklung beteiligt waren auch das Software-Unternehmen Materialise, Leuven (Belgien), und das Hoet Design Studio, Brugge (Belgien). 

Hinter „Yuniku“ verbirgt sich eine 3D-maßgefertigte Brillenkollektion bestehend auch unterschiedlichen Fassungsdesigns, Farben und Texturen. Yuniku verfolt einen seh-zentrischen Ansatz, der im Augenoptikfachgeschäft beginnt. Dort werden zunächst die Gesichtsmerkmale des Kunden gescannt und die visuellen Anforderungen aufgenommen. Basierend auf diesen Daten werden die optimalen Trageparameter definiert, festgelegt und eine automatische Größenempfehlung für die Fassung erstellt. Der 3D-Druck ermöglicht es dann, die Fassung auf Grundlage der visuellen und ästhetischen Kundenwünsche anzufertigen. Individuelle Gleitsicht-, Einstärken- oder Nahbereichsglas sollen die so gefertigte
Brille ergänzen.

Alireza Parandian: "Nur wenige Innovationen können komplette Wertschöpfungsketten verändern ..."

“Yuniku ist ein bedeutender Schritt in Richtung maßgefertigter, kompletter Brillen. Mit Hilfe der innovativen 3D-Drucktechnologie haben wir die Grenzen der traditionellen Brillen aufgehoben“, sagt Jon Warrick, Vice President Global Marketing, HOYA Vision Care.

“Nur wenige Innovationen können komplette Wertschöpfungsketten verändern, neue Geschäftsmodelle einführen, betriebliche Effektivität verbessern und das Kundenerlebnis außerordentlich steigern und damit eine große Veränderung bewirken. Ich bin stolz sagen zu können, dass Yuniku ein Musterbeispiel einer Innovation darstellt, die Prozesse grundlegend verändert”, ergänzte Alireza Parandian, Global Business Strategist – Wearables, Materialise.

“Für uns war es offensichtlich, dass zur Weiterentwicklung des Brillendesigns die 3D-Drucktechnologie zum Einsatz kommt“, sagt Bieke Hoet, Tochter von Patrick Hoet und Direktorin des Designbüros. “Yuniku orientiert sich an der einzigartigen Gesichtsanatomie jedes Menschen sowie am besonderen Design der Fassungen.“

Die Yuniku-Technologie wird in Deutschland zur opti 2017 auf dem Markt und damit für den Augenoptiker erhältlich sein.

Bild: Hoya präsentierte YUNIKU bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Silmo.


DJSI: Essilor als nachhaltiges Unternehmen gewürdigt Ab sofort zähle man zu den weltweit besonders nachhaltig arbeitenden Unternehmen im Bereich „Healthcare-Produkte“, meldete Essilor International in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen, das seinen Stammsitz südlich von Paris in Charenton-le-Pont hat, war zuvor in den Nachhaltigkeits-Index von Dow Jones für Europa und weltweit (Dow Jones Sustainability Index - DJSI) aufgenommen worden.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass das langfristige Engagement von Essilor, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt unserer geschäftlichen Aktivitäten zu stellen, durch die Aufnahme in den Dow Jones Nachhaltigkeitsindex eine besondere Würdigung erfährt“, sagte Hubert Sagnières, CEO Essilor International. Das Engagement liege der Unternehmensstrategie zugrunde, Leben durch besseres Sehen – vor allem mit Blick auf unterversorgte Bevölkerungsgruppen – aufzuwerten.

Mit der Auszeichnung wird die Gruppe außerdem für ihre Leistungen hinsichtlich Innovation, Produktqualität, Personalentwicklungspolitik sowie Umweltkonzept gewürdigt. Der Brillenglashersteller beschäftigt in 63 Ländern und an fast 540 Produktionsstandorten insgesamt rund 61.000 Mitarbeiter.


Gutes Sehen in der dunklen Jahreszeit - Licht- und Sehtest 2016 Die angehende Kfz-Meisterin Jasmin Koch zeigt die Jubiläums-Plakette der diesjährigen Licht-Test-Aktion. Bildhinweis: ProMotor/ZDK Im Oktober geht es wieder um das gute Sehen in der dunklen Jahreszeit. Folgerichtig bieten zahlreiche Augenoptiker im Rahmen des Licht- und Sehtests 2016 kostenlose Sehtests an – bei sich im Geschäft oder vor Ort bei einem Kfz-Betrieb. „Der Licht-Test ist eine gute Gelegenheit, um auf die Bedeutung des Sehvermögens im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Doch Augenoptiker bieten zahlreiche Leistungen über einen Sehtest hinaus: Sie beraten fachmännisch und sorgen für beste Sicht auch bei widrigen Verhältnissen“, hob der Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) Thomas Truckenbrod hervor.

Die Aktion ist Bestandteil des bundesweiten Licht-Tests, den der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seit 60 Jahren immer im Oktober organisiert. Ursprünglich bezog sich der Aktionsmonat auf die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen – vor allem die Beleuchtung. Vor zehn Jahren wurde er dann zum Licht- und Sehtest erweitert.

Auch in diesem Jahr hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Schirmherrschaft für die bundesweite Aktion übernommen. Weitere Partner der Aktion sind Skoda, ADAC, Osram, Fuchs Schmierstoffe, AutoBild und der ZVA.

Bild: Die angehende Kfz-Meisterin Jasmin Koch zeigt die Jubiläums-Plakette der diesjährigen Licht-Test-Aktion. Bildhinweis: ProMotor/ZDK


Mehr Hoffnung als Fazit! Erst der Diskussion lauschen, dann netzwerken: Besucher und Aussteller bei der Optik Austria. Foto: Messe Wels GmbH „Ich hoffe, der Ansturm kommt noch“, sagte Petra Leingartner am Freitagmittag in der durch einen riesigen Vorhang getrennten Messehalle, die zum zweiten Mal im österreichischen Wels Schauplatz für die Fachmesse & Kongress Optik Austria war. Vom 16. bis 17. September warteten die Messeleiterin und rund 65 Aussteller jedoch vergeblich auf die Besuchermassen, so dass am Ende die „persönlichen Gespräche abseits des großen Messetrubels“ für ein positives Fazit sorgen mussten.

Den Veranstaltern und Ausstellern darf man dabei keinen Vorwurf machen: Messe, Kongress und Rahmenprogramm stimmten, alles war perfekt in Szene gesetzt und nach der Premiere im vergangenen Jahr für eine etwas größere Zweitauflage gewappnet. „Wir haben einen Plan, der über drei Jahre geht. Erst dann können und möchten wir die Messe, die Besucherzahlen und das Interesse der Aussteller bewerten“, sagte Leingartner. Diesmal gingen die beiden Messetage freitags und samstags über die Bühne und nicht wie zuletzt samstags und sonntags. Während das am ersten Messetag im Vordergrund der Ungewissheit über das bescheidene Besucheraufkommen stand, dürften die Verantwortlichen in diesen Tagen eher die grundsätzliche Akzeptanz, den Termin, die Marketingmaßnahmen – also eher das Gesamtkonzept auf den Prüfstand stellen.

Messe hat durchaus Potenzial

Dass die Optik Austria Potenzial hat, zeigten unter anderem die interessanten Vorträge und die angebotenen Intensiv-Workshops der OHI GmbH. Während aber letztere speziell auf kleine Teilnahmegruppen zugeschnitten waren, konnten viele Redner angesichts des mehr als nur überschaubaren Zuhörerkreises einen verkniffenen Gesichtsausdruck nicht immer verhindern. Auch die Podiumsdiskussion rund um das Thema „Ihr Kunde ist schon online! Sie auch?“ profitierte eher dadurch, dass am Ende des ersten Messetages etliche Aussteller (Foto) die Gelegenheit nutzen, um den Meinungen der Gäste zu lauschen, ehe sie den gemütlichen und dann erfolgreichsten Teil der Messe begannen, der am Buffet und an der Theke das Netzwerken in den Mittelpunkt stellte.

„Wir begrüßen, wenn sich in Österreich eine starke Fachveranstaltung für Augenoptiker etabliert“

Martin Merkle, Geschäftsführer Essilor Austria, macht in einer Presseinformation seines Unternehmens deutlich, worauf es ihm ankommt. „Als Markt- und Innovationsführer im Bereich Brillengläser begrüßen wir es, wenn sich in Österreich mit der Optik Austria eine starke Fachveranstaltung für die Augenoptiker etabliert.“ Am Essilor-Stand habe es sehr gute Gespräche mit zahlreichen interessierten Augenoptikern gegeben: Dennoch kann das Zitat bei offiziell 500 Besuchern nur eine Hoffnung für die Zukunft und kein Fazit für das zurückliegende Wochenende in Oberösterreich bedeuten. Dennoch wäre es schade, wenn der Drei-Jahres-Plan nicht bis zum Ende in die Tat umgesetzt und der Messe somit noch einmal eine weitere Chance gegeben wird.

Bild: Erst der Diskussion lauschen, dann netzwerken: Besucher und Aussteller bei der Optik Austria. Foto: Messe Wels GmbH