Rodenstock dementiert Übernahmegerüchte

18.05.2015: Der Verlag hatte vergangene Woche berichtet, dass das Manager Magazin von einer möglichen Übernahme Rodenstocks durch Essilor oder HOYA erfahren habe. Die Abteilung Corporate Communications der Rodenstock GmbH teilt heute dem DOZ-Verlag auf Nachfrage schriftlich mit, dass man „diese Gerüchte dementiert“.

Der DOZ-Verlag hat deshalb nun auch entschieden, eine ursprünglich damit einhergehende Umfrage hier im Blog und auf der DOZ-Homepage zu beenden und zu entfernen.

Rodenstock vor erneuter Übernahme?

Umfrage zur Meldung im DOZ-Blog!

Wie das Manager-Magazin berichtet, könnte Rodenstock erneut vor einer Übernahme stehen. Unter http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/rodenstock-vor-uebernahme-fuer-mindestens-500-millionen-euro-a-1033247.html wird u.a berichtet, dass sowohl Essilor als auch HOYA jeweils interessiert sein könnten. Ein Statement der beiden Firmen gebe es wohl noch nicht dazu. Sehen Sie dazu auch unsere Umfrage im DOZ-Blog auf der rechten Seite!

Einen Tod müssen wir sterben

Lustig, aber wahr – wie das (Arbeits-) Leben so spielt…

Urlaubspläne! Grauenhaft! Alle wollen unter einen Hut. Handwerk.com-Kolumnistin VauKa über ein jährlich wiederkehrendes Problem.. Das Portal für Entscheider im Handwerk.Hier finden Sie: Ihre Handwerkszeitung im Netz, Reportagen, Videos, Tipps und Tricks für das Büro und vieles mehr.

Quelle: Einen Tod müssen wir sterben – Handwerk.com – Handwerkszeitung – Das Portal für Entscheider im Handwerk – Handwerk.com

Zu viel des Guten

MZ-Editorial
Marcel Zischler – Leitender Fachredakteur KL

Editorial der DOZ – Mai 2015

Dicke Luft herrscht in der augenoptischen Branche in der Schweiz. Die Berufspolitiker des Schweizer Optikerverbands (SOV) haben eine Reaktion der „big five“ (Fielmann, Visilab, McOptik, Koch Optik, Marc Etienne Berdoz) provoziert, die nicht hätte sein müssen. Die „big five“ haben einen eigenen Berufsverband, den Augenoptik Verband Schweiz (AOVS) gegründet, der eine massive Veränderung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation im Fokus hat. Zur Klarstellung: Ich befürworte eine hochentwickelte Optometrie, allerdings nur bei gleichzeitigem Bemühen um die berufliche Basis. In der Schweiz dreht sich die Debatte seit geraumer Zeit nur um Optometrie. Man spricht zwar schon länger über Weiterbildungsprogramme für Augenoptiker-Gesellen um den Beruf attraktiver zu machen, doch passiert ist per dato nicht viel. Böse Zungen behaupten, die SOV-Verbandsspitze wolle sich lieber mit der „High-End-Optometrie“ profilieren und sich möglicherweise gegen ausländische „Nicht-Optometristen“ abschotten. Das ist in Deutschland zum Glück nicht der Fall!

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Die DOZ Ausgabe Mai 2015 als digitales Einzelheft für Windows, Mac und als PDF finden Sie hier.

Spätestens nach dem Entscheid des schweizerischen Verwaltungsgerichts vom 25. Februar ist klar, dass das Vorgehen des SOV ein Schuss in den Ofen war. Deutsche Augenoptikermeister dürfen nun wieder uneingeschränkt in der Schweiz arbeiten. Das gilt auch für diejenigen, die ein Professor einer Berliner Fachhochschule zuweilen „Scheunenmeister“ (die mit Kurzzeit–Studium) schimpft. Ein Schlag ins Kontor für den SOV und für die Kollegen, die Energie, Geld und Herzblut in ihre höhere Ausbildung (Bachelor nach ECOO-Standard) gesteckt haben, um eine Refraktion oder eine Kontaktlinsenanpassung ausüben zu dürfen. Es geht also in Zukunft auch ohne den „schwarzen Gürtel“ ECOO-Diplom. Hätten die Schweizer Berufspolitiker den Benchmark zur Zulassung zum Arbeitsmarkt in ihrem Land nicht auf ECOO-Standard gesetzt, wäre der AOVS nicht geboren worden. Die bis Ende 2012 geltenden Bestimmungen hätten gereicht, um die Ziele des SOV, wie die Sicherung der Augen-Volksgesundheit zu verwirklichen. Was jetzt passiert ist, ist ein „down grading“, das nicht einmal die Filialisten anstrebten. Der SOV war mit seinem Streben über das Ziel hinaus geschossen. Der ZVA verfolgt andere Ziele, wobei auch in Deutschland der Ruf nach dem Gold-Standard ECOO immer lauter wird. Gold-Standard ist begrüßenswert, doch braucht die Branche auch einen soliden Silber- und Bronze Standard. Die berufspolitischen Entscheider arbeiten in Deutschland an einer Höherpositionierung des Augenoptikermeisters und einer landesweiten Harmonisierung der Ausbildungsprogramme und Abschlussprüfungen. Das Augenmerk fällt dabei nicht nur auf die Optometrie, sondern auch auf betriebswirtschaftliche Aspekte. Schließlich sollen die Absolventen der Meister- /Fach- /Fachhochschulen auch ein Geschäft führen und in der Industrie eine verantwortungsvolle Position einnehmen können. Weiterlesen

Lohnt sich die Selbstständigkeit?

Was ist dran an dem Gerücht, dass sich Selbstständigkeit nicht lohnt? Ernüchternde Erkenntnis eines Forschers: Ein Gerücht ist es nicht – aber auch nicht die ganze Wahrheit.

Quelle: Lohnt sich die Selbstständigkeit? – Handwerk.com – Handwerkszeitung – Das Portal für Entscheider im Handwerk – Handwerk.com

Sicherlich auch eine Frage für viele (zukünftige) Augenoptiker!