Möglichkeiten bei der Kontaktlinsenanpassung

Presbyopie-Management mittels Orthokeratologie

Die Gleitsichtbrille gilt für viele Augenoptikerinnen und Augenoptiker als Standardlösung für presbyope Kundschaft. Doch auch Kontaktlinsenträgerinnen und -träger müssen nicht auf ihre gewohnte Sehhilfe verzichten. Neben multifokalen Kontaktlinsen bietet die Orthokeratologie, kurz Ortho-K, eine effektive Möglichkeit, Presbyopie zu korrigieren. DOZ-Autor Michael Wyss erläutert in diesem Beitrag, welche Aspekte bei der Anpassung und Anwendung zu berücksichtigen sind.

Presbyopie und Brille? Möglich, doch auch die Kontaktlinse bietet viele verschiedene Möglichkeiten – unter anderen die Orthokeratologie.

© Adobe Stock / Pixel Shot

Erstveröffentlicht in der DOZ 02I25

Das Management der Presbyopie mit Kontaktlinsen stellt eine attraktive, wenn auch in der Bevölkerung nach wie vor weitestgehend unbekannte Versorgungsmöglichkeit dar. In der Schweiz ist die Hälfte der Bevölkerung (mit Schweizer Staatsangehörigkeit) 46 Jahre oder älter und damit im besten Presbyopie-Alter [1] In Deutschland sind die Zahlen ähnlich, laut den aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts sind 56,7 Prozent der Bevölkerung (48 Millionen Menschen) 40 oder älter. Wiederum in der Schweiz hat laut dem letzten GfK-Report („Growth from Knowledge“; ehem. Gesellschaft für Konsumforschung) vom November 2024 die multifokale Kontaktlinse einen Marktanteil von 14,2 Prozent, [2] 2016 lag der Anteil bei lediglich 4,5 Prozent. Das ist ein schönes Wachstum, aber hinkt nach wie vor den Bedürfnissen des Markts hinterher. International liegt der Anteil an Neuanpassungen mit Presbyopie-Versorgungen ohne Monovision bei rund 17 Prozent. [3]

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